Verteidigungsminister Norbert Darabos erhält Otto-Bauer-Plakette der Freiheitskämpfer

Ehrung für Einsatz gegen Rechtsextremismus, Neofaschismus und Rassismus

Wien (OTS/SK) - Am Mittwoch, dem 26. Mai, wurde
Verteidigungsminister Norbert Darabos, im Rahmen einer Tagung des
erweiterten Bundesvorstandes der Sozialdemokratischen
Freiheitskämpfer die Otto-Bauer-Plakette verliehen. Mit dieser
Auszeichnung wurde sein Einsatz gegen Rechtsextremismus,
Neofaschismus und Rassismus geehrt. Es handelt sich dabei um die
höchste österreichische Widerstandskämpfer-Auszeichnung


Kranzniederlegung anlässlich der Beendigung des Zweiten Weltkrieges vor 65 Jahren

Am 7.Mai 2010 um 16.00 Uhr am Helmut-Zilk-Platz

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus NR Abg. a.D. Ernst Nedwed sagte bei der Kranzniederlegung: „Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands, wodurch die Herrschaft eines verbrecherischen politischen Systems nach zwölf Jahren Diktatur und nach einem sechsjährigen, von Hitler provozierten, Krieg endlich beendet wurde."


12. Februar Kundgebung

im Zeichen der Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus

Die diesjährige zentrale Wiener Kundgebung zum Gedenken an die Februarkämpfe fand diesmal vor dem Polizeigefangenenhaus Roßauer Lände statt, das unter dem Namen „Liesl", eine unrühmliche Vergangenheit hat.

Der Vorsitzende des SPÖ-Gemeinderatsklubs Siegi Lindenmayr wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass beginnend mit dem Februar 1934 im Polizeigefangenenhaus viele republikanische Schutzbündler und sozialdemokratische Funktionäre interniert waren, bis sie entweder an das Landesgericht oder in das Anhaltelager Wöllersdorf überführt worden sind. Die Gewalt der Exekutive gegen die oppositionellen Sozialdemokraten wurde nur noch übertroffen in der Zeit als die Gestapo die Oberhoheit über das Polizeigefangenenhaus übernommen hatte. Damals wurden viele Gegner des NS-Regimes vor ihren Vernehmungen in der Gestapo Zentrale am Morzinplatz bereits mit Schlägen und anderen Terrormaßnahmen vorbereitet.


Gedenken an Februarkämpfer und an den zwanzigsten Todestag von Josef Hindels

Am 10. Februar legte eine Delegation des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus Kränze bei den Mahnmalen im Gedenken an die Opfer der Verteidigungskämpfe des Jahres 1934 nieder. Der Bundesvorsitzende, Abg. z.NR a.D. Ernst Nedwed, begrüßte dabei die neue Initiative einer Plattform von 97 Wissenschaftlern, die sich für die politische und rechtliche Rehabilitierung der vom Dollfußregime hingerichteten sowie der im weiteren Verlauf des Jahres 1934 verfolgten Sozialdemokraten einsetzt.


Sozialdemokratische Freiheitskämpfer: Begrüßen die Initiative von Wissenschaftlern zur austrofaschistischen Diktatur

Im Namen des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer und der Opfer des Faschismus begrüßte der Vorsitzende Nationalratsabgeordneter a.D. Ernst Nedwed den an die Abgeordneten des österreichischen Nationalrats gerichteten Appell von 97 Teilnehmern einer wissenschaftlichen Plattform von Historikern und Juristen nach den wissenschaftlich unbestrittenen Ergebnissen von Forschungsarbeiten über die Zeit des Austrofaschismus von 1933 bis 1938, endlich die politischen und juristischen Konsequenzen zu ziehen.


Sozialdemokratische Freiheitskämpfer fordern Abwahlmöglichkeit aus dem Nationalratspräsidium

Wien (OTS/SK) - Das Präsidium des Bundes Sozialdemokratischer
Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus, Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft der KZ-Verbände und Widerstandskämpfer
Österreichs, appellierte bei seiner gestrigen Sitzung an die beiden
Parlamentsklubs der Regierungskoalition, alles zu unternehmen, um so
wie bei anderen von Gremien gewählten öffentlichen Funktionären auch
im Präsidium des Nationalrates bei begründetem Anlass eine Abwahl aus
der Funktion zu ermöglichen. Die Parteien der Regierungskoalition,
SPÖ und ÖVP, hätten gemeinsam mit den Grünen hiefür im Nationalrat
die Zwei-Drittel-Mehrheit.


Landeskonferenz der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer

Der Landesverband Wien des Bundes
Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer hielt am vergangenen Wochenende
seine Landeskonferenz ab. Der bisherige Wiener Vorsitzende, Abg. z.
NR. a. D. Ernst Nedwed, der bereits vor einiger Zeit zum
Bundesvorsitzenden der Freiheitskämpferorganisation gewählt worden
ist, legte die Funktion des Landesvorsitzenden zurück. Als Nachfolger
wurde Berufsschuldirektor Prof. Hannes Schwantner gewählt.
Nedwed bleibt gemeinsam mit LAbg. a.D. Herta Slabina im Präsidium
dieses größten Landesverbandes tätig. Der Bund Sozialdemokratischer
Freiheitskämpfer ist heute eine Zusammenfassung von überlebenden
Widerstandskämpfern und Opfern der beiden faschistischen Regime
1934-1945 sowie jüngeren aktiven Antifaschisten, die sich mit der
Aufarbeitung und Aufklärung über die "Zeit ohne Gnade" befassen. Als
Vertreter der jüngeren Generation wurde der ehemalige SJ-Funktionär
Stefan Schmid in das Präsidium gewählt.


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