Siegerinnen 2008

Elisabeth Ettmann


Elisabeth Ettmann wurde am 15. August 1951 in St. Pölten geboren, wo sie auch ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Nach einigen Uni-Semestern in Geschichte, Philosophie und Soziologie entschied sie sich für den Umstieg zur SozialarbeiterInnenausbildung, die Ettmann 1973 erfolgreich abschließen konnte.
Seit damals übt sie diese Tätigkeit aus, wobei sie in verschiedenen Bereich der Stadt Wien mit Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderung arbeitete. Seit 1999 ist Ettmann im Beratungszentrum 15 tätig, wo sie sich um die stetige Weiterentwicklung der „Beratung am Eck" als niederschwelliges, interkulturelles Angebot erfolgreich bemüht. Ihre Philosophie lautet: Selbstorganisation der Personen fördern, Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben ermöglichen, bewusste Wahrnehmung der unterschiedlichen Lebenswelten und Verhältnisse von Frauen und Männern fördern und die Ermutigung von Frauen. Auch privat ist Ettmann stets bestrebt Menschen zu unterstützen und in Notfällen vielseitig zu helfen. Durch ihre bezirksorientierte Arbeit fühlt sich Ettmann, die im 5. Bezirk wohnt, mit Rudolfsheim-Fünfhaus sehr stark verbunden.

Ingeborg Langer


Ingeborg Langer erblickte am 2. Oktober 1943 in Wien das Licht der Welt. Schon früh hegte sie den Wunsch Krankenschwester oder Lehrerin zu werden. Konsequent verfolgte sie dieses Ziel, und von 1966 bis 1969 absolvierte Langer die „Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeschule" am Kaiser-Franz-Josef-Spital mit ausgezeichnetem Erfolg.
Es folgten 12 Jahre als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester in der orthopädischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses. Von 1981 an war sie auch als Gesundheits- und Krankenpflegelehrerin tätig, wodurch sie ihre beiden Berufswünsche in Kombination verwirklicht hatte. Im Jahr 1988 übernahm sie die Leitung der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Kaiserin-Elisabeth-Spitals, wo sie als Direktorin bis 2007 tausende SchülerInnen auf ihrem Weg zur KrankenpflegerIn begleitete. Langer war fast 20 Jahre lang eine Garantin für eine hohe Ausbildungsqualität, wodurch der Schule weit über die Bezirksgrenzen hinaus ein hervorragender Ruf vorauseilt. Seit 1. August 2007 ist Langer im Ruhestand, was aber nicht mit einem völligen Rückzug aus dem Ausbildungsbereich gleichkommt, ist sie doch auch heute noch Mitglied der Prüfungskommission im Auftrag der Fachgruppenvereinigung für Gesundheitsberufe.